Tanz der Lichter

Die Idee war folgende: Wir wollten einen ruhigen Raum zum entspannen schaffen. Mit ein paar gegenüberstehenden Bänken an den Wänden, in der Raummitte ein Wasserbehälter unter welchem Lautsprecher befestigt sind. Die Musik, die durch die Lautsprecher ertönt sollte das Wasser zum schwingen bringen und mit Hilfe einer Lampe wollten wir die Spiegelung an der Wand sichtbar machen.

Umsetzung: Am Anfang experimentierten wir mit einem Plastikeimer voll Wasser und einem Baustrahler um die Spiegelung zu erzeugen. Nachdem wir dies hinbekamen gingen wir einen Schritt weiter und holten zwei normale Computerlautsprecher dazu, welche wir mit unseren I-Pod’s verbanden. Wir suchten Musik mit viel Bass heraus und schauten ob wir unsere Idee umsetzen können. Tatsächlich klappte es.

Am nächsten Tag wollten wir es in der Schule den anderen Schülern und Lehrern präsentieren. Unseren Aufbau hatten wir inzwischen durch einen Metalltisch, eine Servierplatte und eine Holztischplatte vergrößert. Leider war das Ergebnis nicht sehr zufriedenstellend. Wir probierten viele verschiedene Möglichkeiten aus, wie man die Lautsprecher aufstellen könnte und kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: Unsere Installation funktionierte nicht!

Vermutlich waren die Schwingungen, die wir fälschlicherweise für ein Erzeugnis der Musik hielten, von selbst ausgelöst worden. Also mussten wir improvisieren.

Es stellte sich uns folgende Frage: Wie können wir unsere Installation retten?

Wir wiederholten den Versuch mit dem Eimer und stellten auch hier fest, dass wir die Schwingungen selbst ausgelöst hatten. Dann kam die rettende Idee:

Die Lautsprecher wanderten in den Eimer und wir spannten eine Membran aus Frischhaltefolie darüber. Mit der richtigen Menge Wasser auf der Frischhaltefolie war das Ergebnis verblüffend. Das Wasser vibrierte stark.

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Der nächste Rückschlag: Die Spiegelung war nur noch schwer erkennbar. Wir mussten abbrechen.

Während aller Abschnitte unserer Entwicklung wurden wir von interessierten Schülern beobachtet. Wir bekamen viele Fragen gestellt und Verbesserungsvorschläge, die wir danken annahmen. Beim Abbruch war die Enttäuschung von den Schülern weitaus größer als unsere. Die Zuschauer haben sehr positiv reagiert, obwohl das Projekt nicht wie geplant lief.

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